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Pressemitteilung: Konstantin Kuhle aus Göttingen in den FDP-Bundesvorstand gewählt

An diesem Wochenende findet der 68. Ordentliche Bundesparteitag der FDP in Berlin statt. Am Freitag stand turnusgemäß die Neuwahl des Bundesvorstandes auf dem Programm. Dabei wurde Konstantin Kuhle aus Göttingen mit erneut als Beisitzer in den Vorstand der Bundespartei gewählt. Der 28-jährige Volljurist ist bereits seit 2015 Mitglied im Bundesvorstand der Freien Demokraten.

Die FDP beschäftigt sich am Wochenende auch mit der aktuellen Diskussion um doppelte Staatsangehörigkeiten. Dazu sagte Kuhle in Berlin: „Wir wissen überhaupt nicht, ob es gerade die 250.000 Bürger mit deutscher und türkischer Staatsangehörigkeit waren, die beim Referendum für Erdoğans gestimmt haben. Und deshalb sollte man in der Debatte nüchtern und sachlich bleiben und nicht versuchen, Menschen zu bestrafen. Natürlich schmerzt es uns als Freie Demokraten, dass es Menschen gibt, die die Politik Erdoğans gutheißen. Daher sollten wir die Integrationspolitik in diesem Land hinterfragen. So sollte etwa in den Bereich Lehrerausbildung und Stadtplanung ein besonderes Augenmerk auf das Ziel von Integration und sozialem Aufstieg gerichtet werden."

Kuhle selbst ist Direktkandidat für die FDP im Wahlkreis 53 (Göttingen) und kandidiert für die FDP auf Platz 6 der Landesliste in Niedersachsen. Er ist in Dassel im Landkreis Northeim aufgewachsen. Nach dem Zivildienst in Einbeck studierte er Rechtswissenschaften in Hamburg und Paris und hat im April 2017 das zweite juristische Staatsexamen abgeschlossen. Seit 2014 ist er Bundesvorsitzender der rund 10.000 Mitglieder starken FDP-Jugendorganisation Junge Liberale.